Textilproduktion in Asien

In Europa und dem Rest der westlichen Welt sollten wir uns daran gewöhnen, dass man für ein biologisches T Shirt eben nicht 5 bis 10 Franken bezahlen muss, sondern 30 bis 50.-. Denn wenn man sich den Produktionsprozess der Kleidungsindustrie einmal aus der Nähe anschaut, sind die immer noch gängigen Dumpingpreise eigentlich gar nicht realistisch. Beziehungsweise, irgendjemand bezahlt einen hohen Preis dafür, dass wir im Westen Textilien zu Schleuderpreisen einkaufen können. Die Zeche dafür wird in erster Linie von der Natur und in zweiter Linie von den billigen Arbeitskräften bezahlt. Die Natur muss die riesigen chemischen Abwässer der Textilproduktion schlucken. Diese werden gerade in Drittweltländern ungeklärt in Grund und Boden geleitet. Dadurch wird die Natur massiv geschädigt und auch für die Bevölkerung entstehen dadurch grosse Schwierigkeiten. So kann sich die Grundwasserqualität und auch die Wasserqualität von Flüssen massiv verschlechtern, was die Lebensqualität der Landesbewohner folglich massiv mindert. Und auf verseuchter Erde lassen sich natürlich auch keine Lebensmittel mehr anpflanzen. Doch auch schon der Anbau der Baumwolle ist Teil einer sehr intensiven Landwirtschaft. Denn kaum eine andere Pflanze benötigt mehr Wasser als die Baumwollpflanzen.  Durch die intensive Bewässerung wird der umliegenden Bevölkerung und der Natur mit Wasser also schon das wichtigste Gut zum Leben genommen.

Die Idylle trügt: Baumwollanbau ist ein umweltschädliches Geschäft

Die Idylle trügt: Baumwollanbau ist ein umweltschädliches Geschäft

Einmal zu Stoff verarbeitet und gefärbt gelangen die Textilien in Fabriken in Billiglohnländern wie Indien, Bangladesch oder Vietnam. Da der Westen Kleidungsstücke vom T Shirt bis zur Bergsteigerausrüstung zu extrem günstigen Konditionen einkaufen will, legen die Fabriken alles daran, die Kosten möglichst tief zu halten. Deshalb werden oft Kinder eingesetzt und die Arbeitsbedingungen sind schlicht katastrophal. Kaum Freitage, tägliche Überstunden, keine Pausen, grosses Umfallrisiko und das alles zu einem Hungerlohn, welcher kaum zum Leben reicht. Es gibt nur einen Weg gegen diese Missstände anzukämpfen. Wir Konsumenten müssen uns dagegen auflehnen, denn die florierende Industrie wird es nicht tun. Wir können darauf achten, dass wir nur Fairtrade Textilien einkaufen und bewusst auf 5 Franken T Shirts und andere vermeintlichen Schnäppchen verzichten. Ohnehin sollten wir und viel öfter die Frage stellen, ob es denn wirklich Sinn macht, gefühlte 150 Kleidungsstücke im Schrank zu horten, wo wir doch in der Regel mit 2 Paar Jeans und ein paar T Shirt und einer Jacke bestens durch die Woche kommen.

Die Highlights von Stockholm

Die Altstadt Gamla Stan ist die pulsierende Ader von Stockholm. Sie wird aus den Inseln Helgeandsholmen Riddarholmen und Stadsholmen gebildet. Der Platz Stortorget bildet das Zentrum der Altstadt. Er symbolisiert eigentlich eine grausame Geschichte. Der dänische König Christian II. liess im 16. Jahrhundert beim Stockholmer Blutbad mehr als 80 Personen hinrichten. Östlich der Altstadt befindet sich das königliche Schloss. Das Schloss ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Sehenswert sind die mittelalterlichen Kirchen in der Altstadt, wie beispielsweise Riddarholmskyrkan, St. Nikolai und auch eine deutsche Kirche. Das geräumige Rathaus besitzt einen markanten Aussichtsturm. Der eingebaute Aufzug erleichtert einen Teil des Weges. Den Rest muss der Besucher zu Fuß gehen. Die Belohnung ist die malerische Aussichtsplattform. Der moderne Fernsehturm der Stadt bietet auch einen weiten Ausblick über Stockholm.

Traumhafte Aussichten in Stockholm

Traumhafte Aussichten in Stockholm

Einladend präsentiert sich auf der Aussichtsplattform das Café mit Tischen und Stühlen. Ein Highlight ist das Freilichtmuseum auf der Insel Djurgarden. Hier gibt es typisch wilden Tiere, wie beispielsweise Luchse, Elchen, Rentiere oder Wölfe zu sehen. Das Nationalmuseum zeigt anschaulich Werke der Malerei und Bildhauerei. Das Gebäude liegt gegenüber dem königlichen Schloss. Das nordische Museum erzählt die Kulturgeschichte Skandinaviens. Ein Schwerpunkt bildet Schweden. Das historische Museum informiert über die Geschichte Schwedens von der Wikingerzeit bis heute. Das außergewöhnliche ABBA-Museum befindet sich auf Djurgarden. Es widmet sich der international berühmt gewordenen schwedischen Popgruppe. Die vier Bandmitglieder schrieben eindrucksvoll Geschichte. Auch international berühmt geworden ist der Blaue Saal, in dem das Nobel-Preis-Bankett stattfindet. Die Nobelpreise werden dagegen im feierlichen Rahmen in Konserthuset verliehen.

Sölden – Skiferien im Ötztal

Wir besuchten den Ort Sölden im südlichen Ötztal in Tirol zusammen mit Carole, sie ist Fotografin in Zürich und hat neben einem guten Auge für Fotos auf ein Flair für tolle Skigebiete. Zum Gemeindegebiet des Ortes gehören die Ortschaften Gurgl, Heiligkreuz, Sölden, Vent und Zwieselstein. Alleine im Ortsteil Sölden befinden sich 39 Seilbahnen auf einer Höhe von 1377 m bis 3250 m, durch die insgesamt 148,3 km Pisten erschlossen werden. Die Pisten sind von jedermann zu befahren. Anfänger finden hier 61,5 km blaue Pisten, für fortgeschrittene Skiläufern gibt es 58,3 km rote Pisten und den Profis werden 31,1 km schwarze Pisten geboten. So kommt in diesem Skigebiet jeder Skiläufer auf seine Kosten. Dazu gehören ausserdem noch drei Langlaufloipen mit insgesamt 16 km, eine beleuchtete Schlittelbahn und ein Eislaufplatz mit Flutlicht. Für das leibliche Wohl im Skigebiet sorgen 38 Skihütten, die einiges zu bieten haben. Neben den klassischen Brotzeitgerichten, Germknödeln und Heissgetränken für Zwischendurch kann man sich auf den Terrassen der Hütten bei schönster Aussicht erholen. Schon so mancher Urlauber ist hier bis zur letzten Abfahrt hängen geblieben.

Gigantisch: Das Gletscherskigebiet Sölden

Gigantisch: Das Gletscherskigebiet Sölden

Für die Freizeitbeschäftigung abseits der Pisten finden sich hier auch noch ein Schwimmbad, eine Tennishalle und eine Sportarena. Kinder haben besonders viel Spass ein den beiden Funparks in Sölden. Dort kann sich Gross und Klein auch bei schlechtem Wetter vergnügen.
Die meisten Besucher kommen für einen Winterurlaub nach Sölden. Der Ort ist daher ganz auf den Wintertourismus ausgerichtet. So haben viele Unterkünfte Wellnessbereiche und Saunen im Angebot, damit man sich nach einem langen Tag im Schnee entspannen kann und die müden Körper erholen. In Sölden finden sich zahlreiche Unterkünfte in allen Preisklassen, vom Privatzimmer über Pensionen bis hin zum 5-Stern-Hotel hat jeder Urlauber entsprechend seinem Budget die Qual der Wahl. Ebenso auf Erholung ausgerichtet ist das Restaurantangebot. Hier wird eine deftige Küche oftmals vor einem Kaminfeuer in gemütlichem Ambiente der Alpen geboten. Wer nach einem erlebnisreichen Urlaubstag noch Lust auf Apres-Ski hat, findet hier zahlreiche Locations für jeden Geschmack. Es gibt verschiedene Bars mit unterschiedlichen Angeboten: Soll es ein gemütlicher Platz an der Bar für einen letzten Drink zur Nacht oder die Disco für den Tanz durch die Nacht sein? Hier finden Jung und Alt mit Sicherheit ihren Spass. Sölden ist für sein ausschweifendes Nachtleben berühmt.

Winterferien in St. Anton am Arlberg

St. Anton am Arlberg ist einer der berühmtesten Wintersportorte in der Region Tirol. Der Ort liegt auf einer Höhe von 1284 m bis 1304 m und bietet beste Voraussetzungen für einen gelungenen Winterurlaub. Die Gegend um St. Anton gilt als besonders schneesicher und wird daher bei Skifahrern gerne gebucht. Insgesamt stehen hier 97 moderne Berg-Bahnen zur Verfügung, die etwa 350 km markierte Abfahrten erschliessen. Dazu kommen noch 200 km im freien Gelände, Carving-Areas, Rennstrecken und Snowboard-Funparks. Hier kommen Freunde des Wintersports auf ihre Kosten – Langeweile ist ein Fremdwort, das Angebot immer für Abwechslung sorgt. Bemerkenswert ist dabei die neue Arlberg-Card, die als High-Tech-Skipass berührungslos den Zugang zu allen Skiliften ermöglicht und bei Rückkehr in das Skigebiet wieder verwendet werden kann. St. Anton legt besonders viel Wert auf seine kleinen Besucher und versorgt diese durch ein breites Angebot an Kinder-Ski-Schulen.

Top Voraussetzungen für vergnügliche Wintersporttage

St. Anton: Top Voraussetzungen für vergnügliche Wintersporttage

Das Unterkunftsangebot in St. Anton ist vielfältig. Es gibt Winter-Campingplätze, Privatvermieter, Pensionen und grosse Hotels. Ein besonderes Flair verströmt das Arlberg Hospiz Hotel St. Christoph, das auf 1800 m Höhe liegt und als erste Schutzhütte am Arlbergpass gilt. Eine weitere Empfehlung ist das 3-Sterne Sporthotel St. Anton, das gemütlich eingerichtete Zimmer zu einem Preis von 60 bis 150 Franken anbietet und ausserdem für seine hervorragende Küche bekannt ist. Alle Unterkünfte können über die Homepage des Ortes online gebucht werden. Auch kulinarisch ist das Angebot riesig. Besonders beliebt ist bei den Feriengästen aufgrund seiner hervorragenden Küche das Steakhouse im Sporthotel St. Anton.

Mihiri – Neueröffnete Trauminsel auf den Malediven

Inmitten der Gewässer vor Sri Lanka liegt ein Inselarchipel, welches seinesgleichen auf der ganze Welt sucht. Das neue Schweizer Reiseportal malediven-ferien.ch bietet besonders attraktive Inseln im indischen Indischen Ozean an und trumpft mit einer besonders kompetenten Beratung auf. Im südlichen Ari-Atoll, befindet sich beispielsweise die Insel Mirihi. Nach einer Neugestaltung und Renovierung mit der Neueröffnung im Jahre 2014, hat sich die Trauminsel ihre ursprüngliche, maledivische Eigenart in hervorragender Weise erhalten. Infolge der Größe der Insel sind nur eine begrenzte Anzahl von Urlaubsdomizilen vorhanden, die aus 2-Zimmer-Überwasser-Suiten, Wasservillen und Strandvillen bestehen. Insgesamt hat die Trauminsel eine Fläche von 350 x 50 Meter, der weiche Sand und die Palmenstrände laden sofort zum Baden ein. Das Haus-Riff, das sich in einem sehr guten Zustand befindet, ist nur wenige Meter vom Strand entfernt. Die Insel Mirihi ist von Male aus mit einem Wasserflugzeug in einer Flugzeit von 30 Minuten erreichbar. Die besonderen Vorzüge dieser Insel liegen im Zusammenspiel der Tradition und Moderne.

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Aktivitäten:

Während des Aufenthaltes im *****- Resort besteht die Möglichkeit, zum “Whale Shark Seeker” auf einer Yacht die Walhaie zu beobachten.
Gemeinsam mit den Mantarochen zu schnorcheln ist ein ganz besonderes Erlebnis.
Bei einem “Local Island Trip” kann der Gast den schönen Sandstrand verlassen und in die Einmaligkeit der Malediven eintauchen, fern von jedem Luxus.
Bei einem der spektakulären Sonnenuntergänge können bei einem Schiffsausflug mit etwas Glück Delfine gesichtet werden.

Auch während des Aufenthaltes auf der Insel besteht Kontakt zu den Ereignissen des Tages und dem Weltgeschehen.

Gastronomie:

Das Hauptrestaurant “Dhonveli” ist mit seinem Sandboden einzigartig, hat eine große Sonnenterrasse und liegt direkt am Strand.
Ferner ist das Überwasser-Restaurant “Muraka” empfehlenswert, da hier besonders die schönen Sonnenuntergänge gut zu beobachten sind.
Die “Anba” Bar, die direkt am Strand liegt, bietet einen herrlichen Ausblick auf das Meer.
Für Liebhaber des Weins empfiehlt sich eine kleine Weinbar, die dem Gast eine Auswahl von ca. 300 Wein- und Champagnersorten bietet.

Das Mirihi Island Resort gewann den “Luxury Island Resort” 2015 im “Globalen Ranking der World Luxury Hotels Awards“. Weitere Preise in der Kollektion der “CNJ” wurden gewonnen und für das Jahr 2016 als Newcomer nominiert.

Auch das Weihnachtsfest und Neujahr 2016 wird in den traditionellen Farben Rot, Gold und Grün gefeiert und die Menschen auf der Insel freuen sich auf die Gäste.

Adresse:
Mirihi Island Resort
South Ari Atoll – Malediven
Tel. +960 668 05 00

Sri Lanka – der ewige Geheimtipp

Sri Lanka ist eine Insel im Indischen Ozean mit einer Größe von Bayern. Auf Grund der südlichen Lage vor Indien wird Sri Lanka auch als die “Träne von Indien” bezeichnet. Auf der Tropeninsel findet sich ein breites Spektrum an Religionen, hauptsächlich Buddhisten, aber auch Christen und Moslems. Hier findet sich alles für einen perfekten Urlaub. Neben wunderschönen Sandstränden und spektakulären Bergregionen im Hochland gibt es zahlreiche sehenswerte Kulturstätten. Doch trotz dieser “Schätze” gilt Sri Lanka auch heute noch als Geheimtipp Destination. Nach einem kurzen Hype in den 80er Jahren konnte der Massentourismus im kleinen Land – natürlich auch wegen des lange tobenden Bürgerkrieges mit schrecklichen Auswirkungen – nie richtig Fuss fassen.

Badeferien der Extraklasse an den Stränden von Sri Lanka

Badeferien der Extraklasse an den Stränden von Sri Lanka

Nichts desto trotz finden gerade Badeurlauber auf der Insel das wahre Paradies vor. Neben den schönen Sandstränden im Westen der Insel, mit einer sehr guten Infrastruktur, findet man auch im Osten der Insel wahre Badeparadiese. Diese sind jedoch erst seit kurzer Zeit unbedenklich zu bereisen, da vorher hier ein langjähriger Bürgerkrieg tobte. Einige der schönsten Strände finden sich in Negombo, Mirissa, Hikadua, aber auch im Osten der Insel.

Nationalparks und Buchten

Naturparadies Yala Nationalpark Sri Lanka

Naturparadies Yala Nationalpark Sri Lanka

Im Süden befinden sich traumhafte Buchten. Von hier aus starten auch Walbeobachtungen, die dem Besucher einen eindrucksvollen Einblick in das Leben der Meeresbewohner ermöglichen. Auch der YALA- Nationalpark befindet sich im südlichen Teil der Insel. Dieser ist mit einer Größe von 1500 Quadratkilometern der älteste und bekannteste des Inselstaates. Er beheimatet viele seltene Säugetier- sowie Vogelarten.
Kandy ist eine der bekanntesten Städte Sri Lankas, denn dies ist die letzte Königstadt der Insel und zugleich befindet sich hier der berühmte Zahntempel, deren Besuch sich besonders für Kulturinteressierte lohnt. In diesem Tempel soll sich ein echter Zahn von Buddha befinden. Wenn der Mönch sich zum Gebet begibt wird dieser durch Trommeln und den Lärm der Schalmei angekündigt. Ingesamt findet man auf ganz Sri Lanka viele alte Tempelanlagen und Buddhastatuen, deren Besuch lohnt und den Urlaubern einen Eiblick in die buddhistische Kultur gewährt. Das Hochland bietet neben einer eindrucksvollen Landschaft, das Herkunftsgebiet für verschiedenste Teesorten. Das Essen auf Sri Lanka ist besonders scharf. Nur Thailänder würzen ihre Mahlzeit mehr. Der Grund für die Schärfe ist die Möglichkeit so Lebensmittel länger haltbar zu machen. Deshalb sollte man beachten, dass man nicht Luftknappheit erleidet, weil man die Schärfe nicht bewohnt ist. Das bekannteste Gericht ist Reis mit Curry. Dazu wird Fisch oder Fleisch gereicht. Weiter bekannte Gerichte sind Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen, auch Roty genannt oder String Hoppers (Teignudeln). Bekannte Fortbewegungsmittel sind die Tuk Tuks. Gerade in den engen Straßen der Städte sorgen sie für schnelles vorankommen. Zusammengefasst ist Sri Lanka eine sehr gute Adresse für Naturbegeisterte, Abenteurer, Badeurlauber oder Kulturinteressierte, welche ihre Ferien gerne an einem Ort jenseits des Massentourismus verbringen möchten.

Badeferien und Rum auf Mauritius

Das kleine Insel-Juwel Mauritius liegt inmitten des Indischen Ozeans. Die Insel ist ein Naturparadies für entdeckungsfreudige Besucher. Wasserfälle stürzen lautstark in die Tiefe, aus Zuckerrohr wird Rum gewonnen und die Riesenschildkröten schlummern in der Sonne. Die spezielle Lage vor der Türe der südöstlichen Küste Afrikas hebt Mauritius besonders hervor und sorgte für die einzigartige Flora und Fauna, welche nebst den Traumstränden einen wichtigen Touristenmagneten darstellen. Naturfreunde, Sonnenanbeter und Wassersportler finden hier gleichermassen das Ferienziel ihrer Träume. Urwaldatmosphäre, Riesenschildkröten, 100 Meter hohe Wasserfälle und die global voluminösesten Wasserlilien, deren Blätter sogar kleine Kinder transportieren können sollen. Das süssliche Dasein auf Mauritius hat auch im wörtlichen Sinn eine starke Bedeutung auf der Insel: Zuckerrohrplantagen bedecken 80 Prozent der Insel und sorgen nicht nur für eine schier unfassbare Selektion von Zuckerarten, sondern auch die Herstellung von Rum. Für Touristen stehen diverse Rumfabriken für die Degustation und den Kauf des berauschenden Saftes zur Verfügung. Anschließend ist ein Besuch der hinduistischen Welt eine willkommene Abwechslung, denn rund 800‘000 der etwa 1,2 Millionen Mauritier sind indischer Abstammung. Mit den einheimischen Kreolen bieten sie ein spezielles Mischung auf indischen und afrikanischen Einflüssen, welche sich in dieser Art nur auf Mauritius finden lässt.

Mauritius - Paradies für Badeferien und Rumliebhaber

Mauritius – Paradies für Badeferien und Rumliebhaber

In der Hauptstadt Port Louis ist ein Besuch der Markthallen und des Naturkundemuseums zu empfehlen. Als größte Stadt im Zentrum der Insel verfügt Curepipe über unzählige Geschäfte und Restaurants. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Trou aux Cerfs, ein nicht mehr aktiver Vulkan und einer Kratertiefe von 85 m. Von seinem Rand erhebt sich ein prachtvoller Rundblick über die Insel. Im Norden von Mauritius befindet sich die kleine Ortschaft Pamplemousses, in dessen bekanntem botanischem Garten eine Vielzahl exotischer Pflanzen zu bewundern sind. Auch heutzutage werden Setzlinge in globale botanische Garten von diesem Ort versorgt. Im westlichen Teil der Insel sind Wanderausflüge in den Black River National Park oder zur Coloured Earth of Caramel möglich. Der Plaine Champagne mit 740 m bietet eine hervorragende Aussicht auf den Indischen Ozean. Interessante Ausflüge bieten der Casela-Vogelpark, der La Vanille Krokodilpark in der Nähe Rivière des Anguilles und der große 800 ha Park Domaine des Grands Bois im Südosten von Mauritius.

Die wilde Insel La Réunion

La Réunion ist eine Insel mit intakter Natur und bietet einen facettenreichen Urlaub. Dichter Nebelwald prägt heute noch das Inselbild und von den Gipfeln der Berge wird ein atemberaubender Blick auf die von Flüssen gezeichneten Schluchten gewährt. Im Tal liegen duftende Vanillefelder aus denen Bourbon Vanille gewonnen wird, an der Küste gewähren ruhige Strände mit klarem Wasser die entsprechende Idylle. La Réunion gehört zu Frankreich und die Zahlungen erfolgen durch den Euro.

Lava Strand La Reunion

Lava Strand La Reunion

La Réunion zählt zum französischen Staatsgebiet und bietet zahlreiche Highlights. Beim Besuch des Wochenmarktes in Saint-Paul freitags und am Samstagvormittag sind außer Lebensmittel, edlen Gewürzen frischem Obst und Gemüse auch Kunstartikel einheimischer Künstler zu finden. Eine weitere Attraktion ist der Vulkan Piton de la Fournaise und die dazu gehörige Hochebene. Bei einem Ausflug in den wilden Talkessel Cilaos werden Sie mit den atemberaubenden Wasserfällen belohnt. Der Besuch im zerklüfteten Talkessel können Sie mit einem Besuch der dortigen Thermen verbinden. Wanderbegeisterte nutzen ihre sportliche Aktivitäten für eine Exkursion in den geheimnisumwitterten Talkessel Mafate oder als Auffahrt für nicht sportliche Besucher mit einem atemberaubenden Ausblick. Die 3071 Meter hohe Besteigung des Piton des Neiges durch Wanderer ost der höchste Berg im Indischen Ozean. Besichtigen Sie eine Vanille-Plantage oder runden Ihren Urlaub mit einem Helikopterflug ab.

Die Unterschiede zwischen Mauritius und La Réunion liegen nicht nur in der geographischen Vielfalt. Für den Kontakt mit Einheimischen ist die Kultur von La Réunion von indischen, afrikanischen, europäischen und chinesischen Einflüssen gelenkt. Mauritius dagegen bietet einen Mix aus indischer und britischer Kultur. Lebensmittel, Lifestyle und der komplette Urlaub sowie Freizeitaktivitäten sind auf Mauritius deutlich preiswerter als auf La Réunion, wo es für Schweizer sehr hochpreisig ist. Welche Insel mehr bietet hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Möchten Sie vor allem in eine wilde Natur eintauchen? Dann sind Sie mit La Réunion besser beraten. Träumen Sie von Badeferien an Traumstränden mit Shopping- und Partymöglichkeiten? Dann ist Mauritius die richtige Destination für Sie.

Der Herbst ist nicht nur Käse

Kaum hat sich der prächtige Sommer verabschiedet startet macht der Herbst mit regnerischem Wetter von sich reden. Viele werden mit Wehmut auf die kurzärmligen Sommerabende zurückblicken und sich schon jetzt auf die nächste Badesaison freuen. Doch vergessen wir nicht, dass wir uns auch auf den Herbst und Winter freuen können. Denn was gibt es schmackhafteres als ein leckeres Raclette in einer gemütlichen Stube wenn draussen ein Sturm tobt? Und scheint einmal die Sonne, kann man ungestört von lästigen Wespen in einer Gartenbeiz einkehren und ein leckere Maroni mit Rotkraut bestellen. Wanderungen und Spaziergänge an einem schönen Herbsttag sind in der Schweiz ein Traum. Der Herbst zählt denn auch gerade bei Menschen, welche zu heisse Temperaturen nicht mögen zu den beliebtesten Jahreszeiten. Denn mit etwas Glück herrschen auch im Herbst noch angenehme Temperaturen und das Farbenspiel der sich langsam entlaubenden Bäume bietet einen fantastischen Anblick, welchen es eben nur in dieser Jahreszeit zu bestaunen gibt.

Traumhafte Herbststimmung

Traumhafte Herbststimmung

Ich empfehle Ausflüge in die nahegelegene Umgebung, auf die Hausberge der Städte oder in die nahegelegenen Erholungsgebiete des Zürcher Ober- und Unterlands. Zum Beispiel von Steg im Tösstal den Aufstieg auf das Hörnli wagen und die traumhafte Aussicht auf dem Berg geniessen. Sollten die Temperaturen schon im Herbst auf tiefe Werte fallen so bietet sich ein erstes einfeuern des Kamins oder Schwedenofens an, oder für alle die nicht auf ebendiese Infrastruktur zurückgreifen können, ein warmes Schaumbad wirkt Wunder für Körper und Seele und lässt das garstige Wetter schnell vergessen.

Wieso nicht wieder einmal ins Kino gehen? Die Sommertage laden dazu nur bei Openair Anlässen ein, aber im Herbst gibt’s es doch nichts Schöneres als einen guten Independent Film im Kino zu geniessen. Oder wie wäre es mit einer Besteigung des grössten Berges des Kantons, dem Schnebelhorn und einer Einkehr in einer der gemütlichen Bergbeizen unterwegs? Sobald dann die ersten Schneeflocken im Dezember fallen öffnen sich mit den Ski- und Schlittelpisten weitere sehr empfehlenswerte Freizeitbeschäftigungen, welche für Gross und Klein unvergessliche Tage garantieren. Von den meisten Städten in der Schweiz sind kleine Skigebiete in nur einer Stunde erreichbar, grössere Gebiete schon in zweieinhalb Stunden, was auch Tagesausflüge bequem durchführbar macht. Herbst und Winter ihr seid besser als euer Ruf und deshalb herzlich willkommen.

Malaysia. Einen Besuch Wert?

Malaysia, das mehrheitlich muslimische Land in Südostasien bietet vieles was das Touristenherz begehrt. Pulsierende Grossstädte, mit riesigen Shoppingzentren, traumhafte Strände, welche zum Baden einladen und eine atemberauende Berglandschaft, welche zur Abkühlung einlädt. Der Stadt, welcher südlich an Thailand grenzt ist touristisch aber weit weniger erfolgreich wie das nördlich gelegene Thailand. Die Gründe dafür sind nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Der grösste Unterschied der beiden Länder ist wohl kulturell und religiös bedingt. Während die Thais nie kolonialisiert wurden und sich auch nie von einer europäischen Macht unterdrücken lassen mussten so wüteten in Malaysia die grossen Kolonialmächte und nahmen das Land gierig aus. Thailand ist stark buddhistisch geprägt, während Malaysia einen sehr hohen Anteil an muslimischen Bewohnern aufweist.

Die Malaien tätigten grosse Anstrengen und versuchten mit Langkawi die extrem erfolgreiche thailändische Insel Phuket zu kopieren

Die Erfahrung zeigt, dass sich die die vornehmlich westlichen Touristen in asiatischen Ländern mit hauptsächlich buddhistischer Religion mit Abstand am wohlsten fühlen. Sie ist vom Verhalten her, dem westlichen christlichen Glauben am nächsten. Dies können Gründe für den grossen touristischen Erfolg Thailands sein und könnte erklären, weshalb Malaysia, trotz starker Anstrengungen nie in Thailands Fussstapfen treten konnte.

Die Malaien tätigten grosse Anstrengen und versuchten mit Langkawi die extrem erfolgreiche thailändische Insel Phuket zu kopieren. Dies aber nur mit mässigem Erfolg. Langkawi fehlt im Vergleich zu Phuket das westliche Flair, die ausgelassene Stimmung, die Parties und wohl auch der Sündenpfuhl, welcher schlussendlich so viele Touristen nach Thailand gebracht hat. So fristet die wunderschöne Insel Langkawi immer noch ein Nischendasein. Das konnte auch das aufwändig gebaut „Sea World“ nicht ändern.

Ich finde Malaysia ein sehr angenehmes Reiseland und würde es teilweise Thailand sogar vorziehen. Gerade weil es vom Massentourismus nicht so überlaufen ist wie der nördliche Nachbar. Uns hat es insbesondere auch in den Cameron Highlands sehr gut gefallen und auch Langkawi ist für einen kurzen Strandurlaub absolut empfehlenswert.

Kuala Lumpur Skyline